CD Phil 06024 RÜDIGER LIEBERMANN, WALTER KÜSSNER & NORIKO SUGIYAMA
IGNAZ LACHNER / GUSTAV JENSEN / MIKHAIL GLINKA

RÜDIGER LIEBERMANN violin
WALTER KÜSSNER viola
NORIKO SUGIYAMA piano
IGNAZ LACHNER (1807 – 1895)
Trio Nr. 1 B-Dur op. 37
GUSTAV JENSEN (1843 – 1895)
Fantasiestücke op. 27
MIKHAIL GLINKA (1804 – 1857)
Drei russische Lieder

IGNAZ LACHNER: Trio Nr. 1 B-Dur op. 37
Originalität ohne den Zwang, originell sein zu wollen. Ignatz Lachner hält sich an den Grundriss einer viersätzigen Sinfonie, einer Sinfonia concertante im Trio-Format mit zwei Solostimmen und Klavier, aber er belebt die Form mit selbständigen Charakteren, wobei sich, über dem Fundament des Klaviers, die beiden Solostimmen in allen vier Sätzen einen aufgeräumten Dialog liefern.
GUSTAV JENSEN: Fantasiestücke op. 27
Die drei kurzen Sätze der ‚Fantasiestücke‘ in der Tempofolge schnell – langsam – schnell und in den Tonarten C-Dur – h-Moll – C-Dur hätte Jensen auch mit ‚Sonatine‘ überschreiben können. Die Grundtonarten C-Dur – h-Moll – C-Dur scheinen nicht zum Zweck der tonalen Festigung, sondern des Farbabgleichs vorgezeichnet. So treten Farbenbrechungen und Modulationen, harmonische Vieldeutigkeit und Chromatik umso deutlicher hervor.
MIKHAIL GLINKA: Drei russische Lieder
Glinka hat 70 oder 80 Lieder komponiert, Liebesbekenntnisse, Romanzen und Elegien, von denen einige der reifsten und populärsten im Abschieds-Zyklus enthalten sind. Auch ohne Text wären sie eindringlich beredte ‚Lieder ohne Worte‘, quasi die russischen Gegenbeispiele zu Mendelssohn.

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