jazzwerkstatt Peitz erhält den Deutschen Jazzpreis für das Festival des Jahres

“The Festival of the Year shows us how powerful a festival can be when it combines courage with continuity. Built on a deep history, yet clearly shaped for the present. This festival has opened itself to new artistic voices with clarity, intelligence, and real purpose.

It has created not only a strong programme, but a living meeting place — one that connects people, encourages exchange, and reminds us that jazz is also a social and a progressive political force.”

Aki Takase erhält Deutschen Jazzpreis für Lebenswerk

Seit Jahrzehnten steht die japanische Jazzmusikerin für eine eigenständige musikalische Sprache, die sich zwischen Komposition und Improvisation, zwischen verschiedenen kulturellen Kontexten und ästhetischen Traditionen bewegt.

Mit der Auszeichnung würdigt die Jury des Deutschen Jazzpreises eine Künstlerin, die Jazz nicht als starre und unflexible, sondern als offene, sich stets verändernde Praxis versteht.

Peter Ehwald erhält den Deutschen Jazzpreis für Holzblasinstrumente

Die Musik des Saxophonisten Peter Ehwald verbindet starke kompositorische Ideen mit unbändiger Spielfreude und einer Spontaneität, die atmet, riskiert, und neue Räume des Zusammenspiels sucht. Dafür arbeitet er kontinuierlich mit langjährig bestehenden Bands, ungewöhnliche Besetzungen faszinieren ihn. So ist sein Mitwirken im Ensemble ~su geprägt von offener Interaktion zwischen Stimme, Saxophon und koreanischer Perkussion.”

jazzwerkstatt als nationales Kulturgut

JW237 | JAZZ IN DER DDR – 3 CD-BOX

Grußwort vom Bundespräsidenten Steinmeier

2024 wurden die Archive der jazzwerkstatt in die Sammlungen der Deutschen Nationalbibliothek Leipzig aufgenommen. Damit ist das Wirken der jazzwerkstatt offiziell als nationales Kulturgut anerkannt. Anlässlich der Übergabe fand in Leipzig das Festival „Störenfriede. Jazz, Protest + Revolution“ statt.

Unsere künstler*innen

Peitz Festival

über uns

Klang, Kunst, Konsequenz seit 2007

Die jazzwerkstatt steht seit ihrer Gründung 2007 für eine kompromisslose künstlerische Haltung und setzt auf die Kraft der freien Improvisation. Als unabhängiges Berliner Label versteht sie Musik nicht als Ware, sondern als kulturelles Dokument und lebendigen Prozess. Im Zentrum stehen starke Persönlichkeiten, ästhetische Konsequenz und künstlerische Kontinuität. Der Katalog vereint prägenden Free Jazz aus Ost und West mit aktuellen Positionen einer jungen Generation. Ergänzt wird die publizistische Arbeit durch umfangreiche Konzert- und Festivalarbeit im In- und Ausland.

Gründer Ulli Blobel verfolgt mit der jazzwerkstatt seit Jahrzehnten eine Vision: freie Musik sichtbar, hörbar und dauerhaft erfahrbar zu machen.